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baunochmal
Anmeldedatum: 20.10.2008 Beiträge: 96
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Wie finanziert man günstig Reparaturen am Haus?
Verfasst am: 28.10.2008, 10:33 |
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Auch Häuser werden alt und damit reparaturbedürftig. Sind Haus oder Wohnung erst einmal in die Jahre gekommen, muss sich der Eigentümer nicht selten entscheiden, ob er Reparaturen immer dann durchführen lässt, wenn sie notwendig werden, oder ob er durch eine „Generalüberholung" vorbeugt.
Variante eins hat den Vorteil, dass der Geldbedarf für die einzelne Reparatur nicht so hoch
ist — in der Regel kann sie problemlos aus Rücklagen bezahlt werden. Denn mit der Rücklagenbildung beginnt ein vorsorglicher Hauseigentümer ja bereits nach dem Umzug ins eigene Heim. Besonders Kluge zahlen dieses Geld auf einen Bausparvertrag ein und haben so mehrere Vorteile: Ihr Guthaben wird anständig verzinst, sie können Wohnungsbauprämie kassieren oder Steuervorteile nutzen, für ihre vermögenswirksamen Leistungen bekommen sie eine Arbeitnehmer Sparzulage — und sie erwerben einen Anspruch auf ein zinsgünstiges und schnell zu tilgendes Bauspar Darlehen, mit dem sie auch einmal ein größeres Reparatur Vorhaben finanzieren können.
Der Nachteil des „Zug um Zug“ Reparierens: Das Haus kann zur Dauer Baustelle werden. Kaum sind die Heizkörper neu gestrichen, muss der Spengler die Dachrinnen auswechseln, und wenn der da war, werden die elektrischen Heißwasserbereiter zum Fall für den Elektriker. Ein altes Haus ist da nicht anders als ein altes Auto: Haben die „Wehwehchen" erst einmal angefangen, hören sie so schnell nicht mehr auf. In vielen Fällen ist es deshalb von Vorteil, wenn man sein Haus in einem Schwung überholen lässt. Das erfordert zwar ein Mehr an Geld und auch an Vorbereitung, aber letztlich ist eine solche Radikalkur sinnvoll, weil man hinterher wieder auf Jahre hinaus seine Ruhe hat.
Und noch ein Plus gibt es: Wer 10, 15 und noch mehr Jahre im selben Haus wohnt, der wünscht sich auch einmal mehr als nur den üblichen Tapetenwechsel. Warum also sollte
man notwendig werdende Reparaturen nicht gleich dazu nutzen, die Wohnqualität des Hauses auf den neuesten Stand zu bringen: mit einem neuen Bad, einem Glasanbau, pflegeleichten emaillierten Heizkörpern oder einem Atelier unter dem Dach.
Das hat unter Umständen den zusätzlichen Nutzen, dass sich der Staat an den Kosten beteiligt. Denn Erhaltungsaufwand für das eigene Heim allein bringt normalerweise noch keine Steuer Erleichterung. Wird aber ein Anbau oder Ausbau finanziert, dann kommt man —falls noch ein Anspruch besteht — in den Genuss der Förderung nach dem Paragraphen 10e des Einkommensteuer Gesetzes. Fünf Prozent der Herstellungskosten können dann acht Jahre lang wie Sonderausgaben abgesetzt werden. _________________
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