|
| Autor |
Nachricht |
uwe63

Anmeldedatum: 19.09.2008 Beiträge: 31
|
Wie bringt man Schalter und Steckdosen an?
Verfasst am: 22.09.2008, 20:25 |
|
|
Vor der Arbeit die Sicherung ausschalten. Dann erst die Kappe des Schalters oder der Dose (nach Ausdrehen der Schrauben) abheben. Adern abklemmen und so abbiegen, dass sichtbar bleibt, in welcher Lage sie vorher angeschlossen waren. Das erleichtert das neue Verklemmen.
Bei Schaltern und Dosen, die auf Putz liegen, prüfen, ob die Dübel noch festsitzen und für das neue Teil passen, andernfalls neue eingipsen. Sockel festschrauben. Adern sorgfältig verklemmen und Kappe befestigen.
Zum Anschrauben des Sockels eignen sich nur Rundkopfschrauben. Durchmesser so wählen, dass keine Spannungen in den Befestigungslöchern oder -schlitzen entstehen. Im Putz liegende Schalter und Steckdosen erfordern das Eingipsen von Plastdosen, in denen sie von Spreizklemmen gehalten werden. Plastdosen so einsetzen, dass sie mit dem Putz abschließen. Bereits bei den Vorbereitungsarbeiten darauf achten, dass die später montierten Teile genau sitzen, also die Steckdosenbuchsen waagerecht usw. Die Tastschalter verfügen oft nur über aufgedrückte Deckkappen, die sich mit dem rundum geführten Schraubenzieher abheben lassen.
Serien- und Wechselschalter
Mitunter kommt es vor, dass beim Auswechseln von Schaltgeräten, die mehr als zwei Adern benötigen, diese verwechselt werden und die Anlage nicht funktioniert. Man kann sich dann nur so helfen, dass man sich von der Gesamtanlage eine Skizze mit allen Leitungsverläufen anfertigt und danach die Funktion der Anlage beurteilt. Man muss dabei allerdings die Arbeitsweise der Serienschaltung und der Wechselschaltung genau beherrschen. Hat man ermittelt, welche Funktion die verschiedenen Adern haben und weiß lediglich nicht, welches die betreffende, ankommende Ader ist, kann man mit dem Leitungsprüfer „durchklingeln“. Dazu müssen selbstverständlich die Sicherungen ausgeschaltet und außerdem sämtliche Geräte abgeschaltet werden. Die Lampen sind herauszuschrauben und die Stecker aus den Steckdosen zu ziehen, da durch sie trotz der herausgeschraubten Sicherungen zusätzliche Leitungswege entstehen können, die zu einem falschen Ergebnis führen.
Klemmt man jetzt mit einer Klauenklemme des Prüfgerätes die zu untersuchende Ader fest, dann kann man mit der anderen Leitung des Prüfgerätes am anderen Ende der Leitung die Adern abtasten. Wenn es klingelt, liegt die gleiche Ader auf beiden Seiten vor, und sie läßt sich mit einem farbigen Bindfaden oder ähnlichem kennzeichnen.
Für diese Prüfungen, die recht langwierig sein können, lassen sich keine allgemeingültigen Regeln aufstellen, da in jeder Wohnung die Leitungen anders verlaufen und jede Abzweigdose nach den speziellen Erfordernissen verklemmt ist. Auch die Farbe der Isolierung der Adern ist nicht ausschlaggebend für ihren Einsatz, da bei Installationen (Erdleitung, Schalterleitung) nicht immer konsequent nach den Regeln verfahren wird. Nach der Farbe lässt sich lediglich die Ader an zwei Enden identifizieren, da sie ja auf der einen Seite die gleiche Farbe haben muss wie auf der anderen. _________________
|
|
| |
|
 |
|
|