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baunochmal


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Toiletten Druckspüler Reinigen und Reparieren
Verfasst am: 07.03.2009, 16:05

Der Druckspüler wird durch einen Druck auf den Knopf betätigt. Hierdurch wird die Dichtung des Entlastungsventils vom Sitz der Buchse abgehoben. Der Wasserdruck hebt den Kolben an und leitet den Spülvorgang ein. Das über dem Kolben befindliche Wasser wird durch die Entlastungskanäle in das Spülrohr geleitet. Wird der Druckknopf nicht mehr betätigt, schließt die Druckfeder das Entlastungsventil. Dadurch fließt Wasser durch die Düse in die Druckkammer. Durch den hierbei entstandenen Druck schließt sich der Spüler wieder selbständig. Die freigewordene Wassermenge trifft beim Ausgang aus der Armatur auf den Mengenregler, gegen den eine Druckfeder wirkt. Entsprechend der freigewordenen Wassermenge wird der Mengenregler mehr oder weniger weit in die konische Bohrung des Gehäuses hineingedrückt. Hierdurch wird die Wassermenge für die Klosettspülung automatisch geregelt.

Vor der Montage eines neuen Druckspülers ist die Wasserleitung gut durchzuspülen. Soll beim Einschrauben des Druckspülers Hanf als Dichtungsmaterial des Rohrgewindes verwendet werden, bleiben die ersten beiden Gänge ohne Hanf, damit das Plastikgewinde nicht beschädigt wird.

Bevor der Druckspüler in Betrieb genommen wird, schraubt man die Kappe mit der Hand fest da sie sich durch Transport oder Lagerung gelockert haben könnte. Nachdem der Spüler in das Wandgewinde eingeschraubt wurde, ist das Spülrohr zum Becken mit der Überwurfmutter am Druckspüler zu befestigen.

Die meisten Fehler, die beim Gebrauch des Druckspülers auftreten, können vom Laien selbst behoben werden.

Der Druckspüler läuft länger als 15 Sekunden. Wenn der Spüler länger läuft, ist meist die Düse verstopft. Zur Behebung dieser Verstopfung wird die Zuflußleitung abgesperrt, die Kappe vom Gehäuse abgeschraubt und der Kolben aus der Buchse gezogen. Danach schraubt man den Düsenschutz aus dem Mittelkolben heraus. Nun kann man die Schmutzablagerungen aus der Düse entfernen. Dazu keine scharfen Gegenstände verwenden, damit die Bohrungen nicht beschädigt werden.

Der Druckspüler läuft dauernd. Zuerst die Kappe mit der Hand nachziehen. Läuft das Wasser weiter, ist die Dichtungsscheibe auszuwechseln. Führen, beide Maßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg, so ist sicherlich die Kegeldichtung beschädigt.

Läuft der Druckspüler nach mehrmaliger Betätigung des Druckknopfes weiter, wird die Zuleitung abgesperrt, die Kappe vom Gehäuse abgeschraubt und der Kolben aus der Buchse gezogen. Nun wird die Kegeldichtung mit einem Schraubendreher aus dem Knopf herausgeschraubt. Die defekte Dichtung ist durch eine neue zu ersetzen.

Der Druckspüler öffnet sich bei Einleitung des Spülvorgangs nicht. Dieser Fehler lässt darauf schließen, dass die Manschette ausgetrocknet oder faltig ist. Die Manschette ist auszuwechseln oder etwas auszuweiten. Nachdem die Wasserzuleitung abgesperrt wurde, schraubt man den Düsenschutz aus dem Mittelkolben heraus.

Druckspüler mit Hebel. Altere Druckspüler aus Plastik sind seitlich mit einem Hebel ausgestattet, der den Spülvorgang auslöst. Durch dessen Betätigung wird das Kolbenventil im Druckspüler angehoben, und das Wasser läuft in das Spülrohr. An der Rückseite des Druckhebels befindet sich eine Regulierungsschraube; die beim Betätigen des Hebels gegen das Gehäuse des Spülers drückt.

Wird die Schraube weiter aus dem Hebel herausgeschraubt, fließt eine geringere Wassermenge in das Spülrohr. Durch tieferes Hineinschrauben vergrößert sich die Durchflußmenge. Sie ist so einzuregulieren, dass nicht mehr Wasser in das Becken läuft, als für eine vorschriftsmäßige Spülung notwendig ist. Auch bei dieser Art Spüler kann der Laie kleinere Reparaturen selbst ausführen.

Druckspüler schließt zu langsam Nach längerem Gebrauch kann es zu Verstopfungen im Spüler kommen. In diesem Fall sind die Bohrungen der Überlaufdüse zu reinigen. Nachdem die Wasserzufuhr abgesperrt wurde, schraubt man die Kappe mit der Hand ab und entfernt die darunter angeordnete Druckfeder. Mit einem Schraubendreher und dem unter der Feder freiwerdenden Schlitz des Entlastungskegels wird dieser nach oben herausgedreht. Jetzt kann der Kolben herausgezogen und die Düse gereinigt werden. Zum Durchstoßen verwendet man einen Stahldraht mit einem Durchmesser von höchstens 0,3 mm (Borste einer Drahtbürste). Die Bohrung der Düse darf nicht erweitert werden, da der Kolben sonst schlägt, was das Rohrsystem schädigen kann. Vor dem Einbau des Kolbens wird die Ledermanschette etwas geweitet, aber nur so, dass sich der Kolben nicht zu schwer in die Öffnung hineinschieben lässt. Eine Beschädigung der Manschette durch Weiten mit scharfen Gegenständen ist zu vermeiden.
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Tags: wasser läuft, reinigen, druck, hebel

 
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