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baunochmal
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Betonfußboden ausbessern, versiegeln und pflegen
Verfasst am: 17.02.2009, 12:42 |
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Pflege
Fußboden aus Beton wird gekehrt und mit Spüli-Wasser gewischt. Eine dünne Schicht Bohnerwachs oder Selbstglanzemulsion pflegt den Fußboden. Leichter pflegen lässt sich versiegelter Betonfußboden.
Versiegelung
Betonfußböden sind sehr widerstandsfähig und gut geeignet für Hausflure oder Keller. Auf unversiegelten Böden bildet sich jedoch durch Abrieb Zementstaub, der, in die Wohnung getragen, unnötige Reinigungsarbeiten verursacht.
Darum sollte man den Fußboden mit einem Versiegelungsanstrich versehen. Dazu muss der Fußboden gründlich vorbereitet werden:
Ausbessern des Betonfußbodens
Risse und Löcher werden mit dem Meißel ausgekratzt bzw. ausgestemmt, damit die Reparaturmasse genügend Halt findet. Flache Löcher gehen schlecht Verbindung mit dem Zementmörtel ein, darum sind sie zu vertiefen. Ist der Staub abgekehrt, wird Zementmörtel aus 1 Teil Zement, 3 Teilen Bausand und je nach Feuchtigkeit des Sandes mit 3/4 bis 1 Volumenteil Wasser bereitet. Dazu werden zuerst Zement und Sand gemischt, und anschließend wird nach und nach das Wasser zugegeben. Der Mörtel soll eine breiige Konsistenz aufweisen. Löcher oder Risse werden angefeuchtet. Der Mörtel wird schichtweise in die Reparaturstelle gefüllt und dabei jede Lage mit einem Rundholz verdichtet. Als Oberschicht wird eine etwas zementreichere Mischung von schlanker Konsistenz aufgebracht und glatt abgezogen.
Aufrauhen und Säubern der Oberfläche
Damit sich die Versiegelung auf dem Beton gut hält, wird der Fußboden gründlich von Staub, Fett und Farbrückständen befreit. Dazu lässt sich beispielsweise Nitroverdünnung benutzen. Zu stark verdichtete Oberflächen werden mit Schmirgelpapier oder mit Salzsäure aufgerauht. Die Salzsäure wird mit einer Bürste aufgetragen. Dabei sind Gummihandschuhe zu tragen.
Hat die Säure den Fußboden aufgerauht, wird sie mit reichlich Wasser abgespült. Nach 1 Tag Trockenzeit kann versiegelt werden.
Versiegeln
Als Versiegelungsmittel für Betonfußböden sind DD-Siegel, Epoxidharzsiegel und Dispersionssiegel geeignet. Den meisten Versiegelungsmitteln können Pigmente zugesetzt werden, so dass man nach Wunsch auch farbige Oberflächen erhält.
Der Versiegler wird mit einem Pinsel oder einer Bürste gut in die Poren des Fußbodens eingearbeitet.
Betontreppen, Reparatur. Die schadhaften Stellen werden mit dem Meißel scharfkantig ausgehauen. Befindet sich der Schaden an der Trittkante, wird ein Schalbrett vor der Kante in entsprechender Lage und Höhe festgeklemmt. Aus einem Teil Zement und drei Teilen Kiessand mischt man die notwendige Menge erdfeuchten Beton. Beton ist dann erdfeucht, wenn man eine Handvoll Mischung mit den Fingern gegen den Handballen drückt und dieser gerade feucht wird. Die Mischung wird fest in die Reparaturstelle gestampft. Die Oberfläche ist anschließend mit dem Reibebrett oder der Glättkelle zu glätten. Die Schalung kann nach Beendigung der Arbeiten wieder abgenommen werden. Die reparierte Stelle ist durch Abdecken gegen Beschädigung zu schützen, bis der Beton völlig abgebunden hat. Damit keine Risse entstehen, ist die Stelle während der Abbindezeit des öfteren anzunässen.
Muss die Treppe begangen werden, ist darauf zu achten, dass die Abdeckung für die Benutzer keine Unfallquelle darstellt.
Schadhafte Stellen von Betontreppen werden aufgerauht und wie Betonfußboden ausgebessert. Anschließend wird Fußbodenbelag aufgeklebt und mit einer Stoßkante abgeschlossen. Sollen Aluminiumstoßkanten aufgeschraubt wer den, muss man vorher Holzdübel in die Stufen einbringen. _________________
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