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baunochmal
Anmeldedatum: 20.10.2008 Beiträge: 96
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Anleitung zum Auftragen von Holzschutzlasuren
Verfasst am: 22.01.2009, 13:01 |
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Diese lasierenden, lufttrocknenden Anstrichstoffe sind für Anstriche auf Holz und Holzwerkstoffe für außen und innen geeignet. Sie schützen vor holzverfärbenden und holzzerstörenden Pilzen sowie vor Moderfäulniserregern. Holzbläue wird durch die Lasur abgedeckt.
Holzschutzlasuren betonen die Struktur der Holzoberfläche durch farblich differenziertes Hervorheben unterschiedlich saugfähiger Flächen und werden vorwiegend zur Lasur von Simskästen, Toren, Türen, Verblendungen u. ä. verwendet. Für die Behandlung von Möbeln eignet sich die Lasur nicht. Die Lasuren werden in Schwarzbraun, Mittelbraun, Rotbraun und Grün angeboten.
Untergrund. Als Untergründe können sägerauhe, gehobelte oder geschliffene Hölzer dienen. Der dekorativste Effekt ergibt sich auf saugfähigem gehobeltem Holz.
Der Untergrund muss vorher gründlich gesäubert werden. Flecke sind mit einer Ziehklinge zu entfernen. Bei altem Holz ist die verwitterte Oberfläche vor dem Lasieren mechanisch zu beseitigen.
Verarbeitung. Vor und während der Verarbeitung ist die Holzschutzlasur häufig umzurühren, damit sich kein Bodensatz bildet. Vor Beginn der Arbeiten ist stets ein Probeanstrich auf dem zu behandelnden Untergrund durchzuführen. Holzschutzlasuren sind mit einem Pinsel aufzutragen. Dabei wird kräftig in Richtung der Holzmaserung aufgestrichen, damit der Untergrund gut benetzt wird und die Pigmente besser haften. Der erste Anstrich ist satt auszuführen in der Weise, dass solange hintereinander aufgetragen wird, wie das Holz die Holzschutzlasur entsprechend der unterschiedlichen Saugfähigkeit aufnimmt-
Da eine möglichst gleichmäßige Verteilung und eine matte Oberfläche angestrebt werden sollten, ist jeder Anstrich kurz vor dem Antrocknen, also etwa 10 (Kiefernsplintholz, verblautes Holz) bis 60 Minuten und länger (Fichtenholz), je nach dem Trocknungszustand, nach dem Auftragen mit einem trockenen bzw. ausgedrückten Pinsel kräftig zu verreiben. Wird zu früh verrieben, werden die Pigmente abgewischt. Ist dagegen der Anstrich bereits durchgetrocknet, ist kein Verreiben mehr möglich.
Die Technik des Verreibens besteht darin, mit einem ausgedrückten Pinsel mit zunächst lockeren und schnellen Strichen den gerade noch feuchten Anstrich zu verteilen und mit zunehmender Trocknung nochmals mit kräftiger Pinselführung weiter auszugleichen. Bis zum nächsten und allen weiteren Anstrichen ist nur eine einstündige Zwischentrocknung einzuhalten, vor dem letzten Anstrich jedoch mindestens eine 10stündige Trocknungsdauer. Die Trocknungsdauer kann sich (z. B. bei Fichtenholz) beim zweiten Anstrich auf mehrere Stunden erhöhen. Der Schlussanstrich ist besonders gründlich zu verreiben. Es ist darauf zu achten, dass an schlecht saugenden Stellen nicht zu dicke und dadurch klebende Anstriche entstehen. Zur Sicherung des Holzschutzeffektes sind drei Anstriche erforderlich. Bei wenig saugfähigem Holz, insbesondere Fichtenholz, ist es zweckmäßig, den dritten Anstrich erst im Folgejahr auszuführen. Bei besonders saugfähigem Holz (verblautes Holz, Kiefernsplintholz) kann infolge der großen Tiefenwirkung eine zweifache Behandlung ausreichen.
Holzschutzlasuren haben eine Mindesthaltbarkeit von zwei Jahren. mit einem Kilogramm können 4 m2 lasiert werden. _________________
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