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baunochmal
Anmeldedatum: 20.10.2008 Beiträge: 96
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Anleitung: Türen anpassen, reparieren und dämmen
Verfasst am: 21.01.2009, 09:55 |
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Türen abdichten. Um die undichte Tür werden handelsübliche Filzstreifen entsprechender Breite genagelt. Einfacher geht es mit selbstklebenden Schaumstoffstreifen, die ebenfalls in unterschiedlicher Breite im Angebot sind-
Türen, defekte. Wenn alte Türen aus dem Leim gegangen sind, werden sie ausgehängt und durch leichte Hammerschläge in ihre ursprüngliche Form gebracht. Nun schraubt man auf beiden Seiten der Tür an alle vier Ecken Fenstereinlaßecken. Um sie unsichtbar zu machen, wird das Holz in Größe der Fensterecken mit dem Stechbeitel ausgestemmt. Die so eingelassenen Blechecken werden mit Holzkitt verschmiert oder überspachtelt.
Türen hängende. Das Aufspringen von Türen ist in der Regel darauf zurückzuführen, dass sie hängen. Meist lässt sich der Schaden durch Unterlegen von Metallscheiben auf den Stiften des Scharniers beheben. Führt das nicht zum gewünschten Erfolg, wird das Schließblech abgeschraubt und ausgefeilt, bis der Türverschluß wieder richtig einrastet. Wenn die Türen stark hängen, muss das Schließblech etwas tiefer gesetzt werden.
Türen, schadhafte, modernisieren. Verschnörkelte Blendrahmen werden entfernt und durch glatte ersetzt. Nach Ausbau der Türklinke wird auf beiden Seiten der Tür eine Hartfaserplatte aufgeschraubt. Die Schrauben sind gut zu versenken und zu überspachteln. Die Tür kann auch mit Kunststoff bespannt werden. Bevor man Veränderungen an Türen vornimmt — ausgenommen sind notwendige Reparaturen — sollte man den Wohnungseigentümer um Genehmigung ersuchen.
Schadhafte Stellen auf Türblatt oder Türrahmen lassen sich, wenn sie danach mit Alkydharzoder Latexfarbe gestrichen werden sollen, mit Alkydharz-Ziehspachtel aus der Tube verschließenDie Spachtelstelle kann nach etwa 6 Stunden glattgeschliffen werden.
Türschutz. Kinder benutzen selten die Klinke zum Öffnen und Schließen der Tür. Dadurch bilden sich Schmutzund Abnutzungsstellen. Um das zu verhindern, kann man beidseitig einen Plastikschutz annageln.
Türstopper. Damit Türen beim Öffnen nicht gegen Wände oder Möbel schlagen, befestigt man am Fußboden einen Gummipfropfen, den es in Eisenwarenhandlungen zu kaufen gibt. In der Regel ist er möglichst weit vom Drehpunkt der Tür entfernt anzubringen, damit die Scharniere geschont werden. Man muss jedoch beachten, dass ein solcher Türstopper eine Gefahrenquelle darstellen kann.
Tür, Schalldämmung
Die Grundvoraussetzung dafür, dass der Schall nicht von außen durch die Tür dringen kann, ist eine gute Abdichtung der Schließflächen mit Filz, Schaumgummistreifen oder Silicon. Eine höhere Dämmwirkung kann durch das Polstern der Tür erreicht werden. Hierbei muss man zwischen Türen unterscheiden, deren Blatt gegen den Rahmen schlägt, und solchen, deren Blatt teilweise durch den Rahmen verdeckt wird. Bei der ersten Art kann die Polsterung vollflächig bis an die Türränder erfolgen; bei der zweiten Art muss vor dem Aushängen der Tür auf dem Blatt der Verlauf des Rahmens markiert werden. Das ist dann die Grenze für die Polsterung, sonst würde die Tür nicht schließen.
Die Tür wird ausgehängt und in Arbeitshöhe waagerecht auf eine entsprechende Unterlage gelegt. Nach dem Ausbau der Drückergarnitur beklebt man das Türblatt vollflächig bis zum Rand oder bis zur Markierung mit Polsterwatte, Glasfaservlies, Schaumstoffmatten oder anderem porösem Material. Das Material darf nicht genagelt werden, da an den Nagelstellen der Effekt der Schalldämmung verlorenginge. Die Dämmschicht ist am Sitz des Türdrückers auszusparen und sollte etwa eine Stärke von 5 cm haben. Vor dem Bespannen sind scharfe Türkanten mit einer Holzraspel zu brechen, damit das Material an solchen Stellen nicht bricht. Zum Bespannen eignet sich besonders gut Polsterkunstleder auf textilem Trägermaterial. Es ist sehr strapazierfähig und lässt sich gut verarbeiten. Das Kunstleder wird zuerst an der oberen Türkante mit Nägeln angeheftet, dann nach unten gespannt und ebenfalls angeheftet. Auf die gleiche Weise erfolgt die seitliche Befestigung. Bei Türen, deren Blatt gegen den Rahmen schlägt, erfolgt die endgültige Befestigung mit Breitkopfoder Ziernägeln, die in die äußeren Kanten der Tür eingeschlagen werden. Bei der anderen Art von Türen wird der Spannstoff mit Ziernägeln entlang der markierten Linien befestigt.
Türen, tote.
Nicht benutzte Türen mit der Scharnierseite im Zimmer können auf verschiedene Weise verkleidet werden. Nach Entfernen von Türgriff und Beschlägen werden auf den Blendrahmen Leisten genagelt, die etwas stärker als die Scharniere sind. An den Leisten wird Leinwand befestigt, mit Perlleim bestrichen und übertapeziert. Man kann die Türfläche auch mit einem Türfoto bekleben.
Hat die tote Tür Tiefe, kann man sie zum Regal umfunktionieren. Dazu werden ebenfalls Klinke und Beschläge entfernt. Dann wird die Tür in entsprechenden Farben gestrichen. Man kann sie auch mit Holztapete bekleben oder mit Spiegelglas versehen. Links und rechts im Türrahmen befestigt man Halter für Glasscheiben, auf die man Scheiben entsprechender Größe legt. So erhält man ein Regal für Gläser, Vasen oder andere schmückende GegenständeRechts und links im Türrahmen können auch Auflageleisten für Regalbretter befestigt werden.
Ebenso bietet es sich an, besonders in kleinen Räumen, in die Türfüllung eine ausklappbare Platte als Tisch einzubauen, z. B. für einen Essplatz. Die Unterseite der Platte wird gestrichen. _________________
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